Aufnahmelicht 1)

Tageslicht Sonnenlicht Himmelslicht Mondlicht Kerzenlicht

Glühlampen Halogenlampen Fotolampen Xenonlicht Leuchtstoffröhren
Quecksilberdampflampen Natriumdampflampen


Nur in wenigen Fällen ist die zur Beleuchtung verwendete Lichtquelle auch Gegenstand der Bildgestaltung. Das Aufnahmelicht ist also meist Licht, das indirekt über das Motiv den Bildempfänger ( Film, Sensor ) erreicht. Das Licht der Beleuchtungskörper wird auf diesem indirekten Weg stark verändert und erheblich geschwächt. Das Aufnahmelicht kann besonders dann, wenn bestimmte Farben dominieren, einen Farbstich erzeugen. Bei Farbaufnahmen sollte man deshalb auch auf das Umfeld des Aufnahmegegenstandes achten und prüfen, ob bestimmte Farben vorherrschen.

Abhilfe bei Farbstichen ist besonders leicht mit Farbkorrekturfiltern zu schaffen. Erheblichen Einfluß auf das Aufnahmelicht bei Landschaftsaufnahmen hat auch der Zustand der Atmosphäre, bedingt durch Luftfeuchtigkeit, Dunst und Sonnenstand.

Lichtquellen
Bild 1: Lichtquellen

Aus Bild 1 ist die  Energieverteilung für einige charakteristische Lichtquellen in Abhängigkeit von der Wellenlänge angegeben. Die Energieverteilung steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Helligkeit des Aufnahmelichtes. Es kann also starke und schwache Lichter der gleichen spektralen Zusammensetzung geben.


1) "B+W-Filter und Trickvorsätze. Ihre richtige Anwendung für bessere Aufnahmen bei Foto und Film." von Arnold Mellert u. Dietrich Oppitz, 1978, ISBN 3-7949-0319-6 (vergriffen), mit freundlicher Genehmigung des Fachverlags Schiele&Schön


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